Interview mit… David Aebischer

David Aebischer ist Verteidiger bei den Elite-A Junioren von Fribourg Gottéron und Nachwuchs-Nationalspieler

 

Du bist gerade aus dem Hlinka Memorial Turnier, für die U-18 Nationalmannschaften, in Tschechien zurückgekehrt. Die Schweizer Nati blieb zwar in der Gruppe ohne Punkte, konnte im Spiel um Platz 7 aber die Slowakei bezwingen. Wie war das Turnier zusammenfassend für das Team?

Für das Team sind unsere Resultate in diesem Turnier sicher ungenügend. Unser Ziel war sicher zuerst, sich für das Halbfinale zu qualifizieren und dann würden wir weiter schauen. Leider konnten wir dies nicht erreichen. Trotzdem können wir Positives aus diesem Turnier herausnehmen. Nach jedem Spiel wurden wir besser und haben gute Leistungen gezeigt. Das Spiel um Platz 7 haben wir zum Glück gewonnen und konnten glücklich zurück in die Schweiz fliegen. Dieses Turnier ist natürlich auch da um vieles zu lernen.

Wie bist du mit deiner persönlichen Leistung zufrieden?

Mit meinem Turnier bin ich insgesamt zufrieden, aber kleine Details muss ich noch verbessern und für das nächste Mal besser machen.

Nach der U16 und der U17 ist die U18 bereits deine dritte Altersstufe in der Nationalmannschaft. Wie war das für dich, zum ersten Mal für Rot-Weiss auflaufen zu dürfen?

Ich erinnere mich noch sehr gut an dieses U16 Spiel gegen die Tschechen in Rockycany. Da hatten wir knapp gewonnen. Für Rot-Weiss auflaufen zu können war eine grosse Ehre und ein Traum, der gerade wahr wurde.

Wir würdest du dich als Spielertypen beschreiben? Wo liegen deine Stärken, wo deine Schwächen?

Ich denke, ich bin ein offensiver Verteidiger, der sehr gerne bei den Toren mitmacht. Ich schiesse recht gut und habe einen guten Hockey-Sense. Was ich noch verbessern muss, ist mein Defensivspiel. Ich muss noch stärker und aggressiver werden.

Wie bringst du Sport und Ausbildung unter einen Hut?

Sport und Kollegium kombinieren ist sicher nicht etwas Einfaches. Besonders für die Organisation ist es schwierig, aber mit einer gewissen Gewohnheit kommt es immer besser. Dabei helfen mir mein SAF-Verantwortlicher Olivier Roschi, das Kollegium St. Michael und natürlich meine Eltern.

Du wirst im September 17 und wirst dich kommende Saison möglicherweise fest bei den Elite A Junioren von Gottéron durchsetzen können. Was bedeutet der Klub für dich?

Der Klub HC Fribourg Gottéron bedeutet für mich sehr viel. Ich habe während diesen vielen Jahren hart gearbeitet, aber ohne den Klub würde ich nicht stehen wo ich jetzt gerade bin. Dank dem Klub und den Trainern habe ich sehr vieles gelernt und dafür bedanke ich mich herzlich. Einerseits ist es mein Stammklub und andererseits mein Traumklub.

Schielst du vielleicht bereits schon auf einen NLA-Einsatz, oder ist es dafür noch zu früh?

Es ist sicher ein Jugendtraum für meinen Stammklub auflaufen zu dürfen aber ich will die Etappen auch nicht zu schnell überspringen.

Ich habe schon einmal irgendwo gelesen, dass Scouts dich künftig für einen möglichen NHL Draft-Kandidaten halten. Kannst/Willst du dich damit überhaupt schon befassen oder ist das eher was für die Presse?

Ich wusste von dem gar nichts. Ich erfahre jetzt gerade etwas Neues. Aber ja es ist sicher ein Ziel, das ich im Hinterkopf behalte. Ich gebe dem nicht zu viel Aufmerksamkeit…Wenn ich gedraftet werden soll, dann werde ich gedraftet, wenn nicht dann ist es halt so. Ich will einfach jeden Tag besser werden und immer mein Bestes geben.

Als ich vor 12 Jahren in der selben Firma wie dein Vater zu arbeiten begann, erzählte er, dass du gerade frisch ins Eishockeytraining gehen würdest. Was war dein bisher bester Moment in der Juniorenzeit?

Mein bester Moment in der Juniorenzeit war, als ich 13 Jahre alt war und mit der Westschweizer Pee-Wee Selektion vor etwa 8’000 Zuschauern im Pepsi Kolosseum in Quebec, Kanada auflaufen durfte.

Worauf richtest du dein Augenmerk für die kommende Saison? Was sind deine Ziele?

Bei Gottéron sind meine Ziele möglichst viele Trainings mit der 1. Mannschaft absolvieren zu dürfen und mit den Junioren Elite A viel Verantwortung zu übernehmen. Mit der Nationalmannschaft ist es mein Ziel, für die meisten Turniere aufgeboten zu werden. Aber das wichtigste Ziel für mich in dieser Saison ist sicher an die U18 WM in Russland gehen zu können und dort eine Medaille zu holen.

Was machst du sonst in der Freizeit gerne?

Am liebsten verbringe ich ausser mit dem Eishockey Zeit mit meiner Familie und mit meiner Freundin. Andere Sportarten wie Tischtennis und Fussball mache ich auch gerne.

Vielen Dank für deine Antworten und eine gute Saison!

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