Das Husarenstück des Christian Dubé

Letzte Saison noch Spieler und damit quasi auf einem Logenplatz für die Betrachtung und Analyse der Probleme die Gottéron hatte, wäre es nicht vollkommen unrealistisch gewesen, dass eine weniger entschlossene Persönlichkeit als es Christan Dubé ist, am Denken an die Aufgabe verzagt wäre: Eine überalterte und teilweise fast vulgär lustlose Mannschaft mit einem beschränkten Budget wieder auf Vordermann bringen.
Trotz seinem Neulingsstatus hat er es versucht und hat junge, frische Spieler nach Freiburg geholt, denen die Zukunft gehört. Kommst du nicht gleich schon mit dem hoch dotierten Vertrag in der Hand in eine neue Mannschaft sondern siehst dasselbe Stück Papier in einiger, aber doch erreichbarer, Ferne, steckst du automatisch mehr Enthusiasmus rein.
Dubé hat diese an sich einfache Losung verstanden. Nur hatte er eben im Gegensatz zu anderen die sich das auch schon überlegt, aber nicht ausgeführt hatten, zwei entscheidende Dinge: Den Mut dank der eigenen Sach- und Sozialkompetenz und die Freiheiten von einem zu Vertrauen fähigem Klub.
Der junge slowakische Ausländer den er als Ersatz geholt hat wie auch die schlauen und vorausschauenden Zuzüge von Leeger, Chavaillaz und Stalder untermauern noch einmal dieses Fundament auf dem Dubés Strategie fusst.
Wir sind deshalb der Meinung, dass er ein wichtiger und sehr lobenswerter Teil des Erfolges ist, den wir momentan erleben dürfen. Die Mannschaft legt nicht ohne sein Zutun eine Qualität an den Tag, die uns vor der Saison niemand zugetraut hätte.

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