#78’S Corner, Nr. 6 15/16

Marc-Antoine Pouliot über den letzten Donnerstag noch nicht ganz klaren Zustand seiner Gesundheit

Hallo das ist Marc Pouliot fürs Drachenradio. Die erste Frage dreht sich um meine Gesundheit. Ich muss es Tag für Tag nehmen aber es geht mir besser. Mal schauen wie ich mich morgen fühle, ich bin wirklich kurz davor zurückzukehren (was gegen den HCD dann auch der Fall war, RJ). Aber eben, das ist die Schwierigkeit bei Gehirnerschütterungen. Jeder Tag ist anders. Manchmal kommt es später (Wahrscheinlich der Schmerz der sich manchmal erst gegen Abend einstellt, RJ). Ich bin optimistisch, aber wir werden sehen.

Marc-Antoine Pouliot über die vielen Verletzten in der Liga, oft mit Gehirnerschütterungen

Die zweite Frage die du stelltest war über die verletzten Spieler dieses Jahr. Darüber ob es Zufall ist oder ob dieses Jahr etwas Spezielles passiert. Ich denke es ist ein wenig von beidem. Nun ich denke man sollt mehr Massnahmen bzgl. Gehirnerschütterungen ergreifen. Noch vor ein paar Jahren wurden sie aber noch nicht so ernst genommen wie heute. Spieler kamen zu früh wieder aufs Eis zurück und ruinierten so ein paar Jahre später ihre Karriere. Heute halten sie die Spieler länger zurück, deswegen gibt es wohl in jedem Team ein paar zusätzliche Verletzte. Auf der anderen Seite ist es sehr speziell. Ich kann mich nicht erinnern je eine solche Dichte an Verletzten gesehen zu haben.

Marc-Antoine Pouliot über Raffi Torres, seinem ehemaligen Teamkollegen aus Oilers-Zeiten, der wegen dieses Fouls als Wiederholungstäter für 41 Spiele gesperrt wurde: Klick

Die letzte Frage über Raffi Torres. Du fragtest bereits nach, was ich davon halte. Er ist ein ehemaliger Teamkollege von mir, deshalb kenne ich ihn persönlich. Er ist eigentlich ein guter Typ. Er war immer diese Art Zweiweg-Angreifer, gegen den es schwierig ist zu spielen, er muss seine Checks fertig machen. Es ist ein schmaler Grat zwischen “schwieriger Gegner” und “harter/schmutziger Checker”. Wenn er nicht hart spielt, bekommt er keinen Vertrag in der NHL. So ist er immer unter Druck der Coaches. Natürlich ist er aber selber für seine Taten verantwortlich, das soll keine Entschuldigung sein. Aber es ist nicht ganz so einfach, es gab viele Spieler die da durch mussten. Nur ist er offenbar der Schlimmste. Hoffentlich wird sich die Spielweise in der Liga künftig ein wenig ändern. Coaches und Manager gehen den schmalen Grat auch, z.B. welchen Spielstil sie von ihren Spielern verlangen. Es geht halt oft sehr schnell und jedes Spiel ist anders.

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